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Eine
einwöchige Biblische Rundreise stand schon lange auf meiner Reiseliste.
Nachdem sich die politische Lage etwas entspannt hatte war die Gelegenheit auf einmal da, mit einer kleinen Gruppe (11 Personen) mitzufahren.
Donnerstag
10. November 2005
Flug von München nach Tel Aviv zum neuen Flughafen Ben Gurion.
Transfer zum Hotel Mercure Suites in Bat Jam im südlichen Großraum von Tel Aviv direkt am Mittelmeer.
Bekannt ist der Ort u.a. wegen seiner Sandstrände. Entlang des Meeres wurde eine Promenade und viele Hotels gebaut.
Freitag 11 November 2005
Als
erstes besuchen wir Jaffa, das biblische Joppe.
Als
sich der Prophet Jona seiner Aufgabe zu entziehen suchte, bestieg er
ein Schiff in Joppe, das nach Tarschisch fuhr (Jon 1:3). Nach dem
Babylonischen Exil diente Joppe wiederum als Einfuhrhafen für das
Zedernholz vom L
ibanon, das beim Wiederaufbau des Tempels verwendet
wurde (Esr 3:7).
Im
1. Jahrhundert u. Z. gab es in Joppe eine Christenversammlung.
Dorkas (Tabitha), eine Frau, die "überströmend [war] an guten
Taten und Gaben der Barmherzigkeit", war mit dieser Versammlung
verbunden. Nach ihrem Tod kam Petrus auf die Bitte der Jünger aus
dem nahe gelegenen Lydda und auferweckte sie
dann. Als die Nachricht
von diesem Wunder in ganz Joppe bekannt wurde, kamen viele zum
Glauben (Apg 9:36-42). Petrus blieb noch eine Reihe von Tagen in
Joppe und war bei einem gewissen Simon, einem Gerber, der ein Haus
am Meer hatte, zu Gast (Apg 9:43; 10:6). Auf dem Dach des Hauses
Simons erhielt Petrus während eines Trancezustandes die göttliche
Offenbarung, durch die ihm gezeigt wurde, daß auch den Nichtjuden
gepredigt werden sollte. Das geschah gerade zu der Zeit, als die
Boten eintrafen, die der Nichtjude Kornelius gesandt hatte. Petrus
zögerte daher nicht, mit den Boten nach Cäsarea zu gehen. Er wurde
auch von sechs jüdischen Brüdern (wahrscheinlich aus Joppe)
begleitet (Apg 10:9-45; 11:5-14).
Danach
geht es am Mittelmeer entlang nach Caesarea zur Besichtigung des
römischen Theaters, des Aquädukts und der Kreuzritteranlage.
Caesarea ist eine von Herodes dem Großen gegen Ende des ersten Jahrhunderts v. u. Z. erbaute bedeutende Hafenstadt am Mittelmeer.
Da
Cäsarea das Hauptquartier der römischen Streitkräfte war, hatte auch der
Hauptmann Kornelius dort seinen Wohnsitz. Petrus wurde im Jahre 36 u. Z. von
Gott angewiesen, in diese Stadt zu gehen, um dem unbeschnittenen Kornelius und
dessen Verwandten und vertrauten Freunden zu
predigen und sie als die ersten unbeschnittenen Heiden, die in die
Christenversammlung aufgenommen werden sollten, zu taufen (Apg 10:1-48).
Als Paulus von seiner zweiten und dritten Missionsreise nach Palästina zurückkehrte, reiste er über Cäsarea (Apg 18:21, 22; 21:7, 8). Bei seinem zweiten Besuch wohnten er und seine Gefährten bei dem Evangeliumsverkündiger Philippus, der sich wahrscheinlich am Ende seiner früheren Predigtreise in Cäsarea niedergelassen hatte. Einige der dortigen Jünger begleiteten den Apostel Paulus, als er nach Jerusalem hinaufzog, obwohl der Prophet Agabus ihn vorher vor den ihm dort drohenden Gefahren gewarnt hatte (Apg 21:10-16).
Im Jahre 1961 fand man im Theater von Cäsarea einen Stein, der eine lateinische Inschrift mit dem Namen Pontius Pilatus trägt - die erste Inschrift dieser Art.
Über
den Karmel mit einem wunderbaren Blick über Haifa fahren wir nach
Akko.
Dort besuchen wir die Kreuzfahrergewölbe, die Zitadelle, die
Karawanserei und gehen durch die Gassen der Altstadt.
Von
geschichtlicher Bedeutung wurde der Karmel hauptsächlich in Verbindung mit der
Tätigkeit der Propheten Elia und Elisa. Elia forderte König Ahab auf, das Volk
auf dem Berg zu versammeln, damit es Zeuge der Kraftprobe werde zwischen Baal,
vertreten durch die 450 Baalspropheten, und Jehova, dem wahren Gott, vertreten
durch Elia (1Kö 18:19-39). Nach der Probe ließ Elia die falschen Propheten zum
Wildbachtal Kischon hinabbringen - das den O-Rand des Karmels entlang verläuft,
bevor es in die Bucht von Akko mündet - und ließ sie dort hinschlachten (1Kö
18:40). Auf dem Gipfel des Karmels betete Elia um das Ende der
dreieinhalbjährigen Dürre, und von dort aus sah sein Bediensteter die kleine
Wolke, die der Vorbote des darauf folgenden starken Regengusses war (1Kö
18:42-45; Jak 5:17). Elia lief mit der Hilfe Jehovas von dort bis nach Jesreel
(mindestens 30 km) vor dem Wagen Ahabs her (1Kö 18:46).

Durch
die Hügel Untergaliläas und über Tiberias erreichen wir unsere
Unterkunft Kibbuz Ma'agan am Ufer des See Genezareth.
Der
See
Genezareth,
oder das
Galiläische Meer liegt durchschnittlich 210 m unter dem Spiegel des
Mittelmeers und ist ein Bestandteil des Jordangrabens. Seine größte
Tiefe beträgt rund 48 m. Von N nach S erstreckt sich der See über etwa
21 km, und seine maximale Breite beträgt ungefähr 12 km. Je nach der
Jahreszeit wechselt die Farbe des klaren Wassers des Galiläischen
Meeres von Grün bis Blau. Die durchsc
hnittliche Wassertemperatur
schwankt zwischen 14 °C im Februar und 30 °C im August. Der See wird
hauptsächlich durch den Jordan gespeist.
Der See
spielte eine bedeutende Rolle während des irdischen Dienstes Jesu.
Einige Male sprach der Sohn Gottes von einem Boot aus zu großen
Volksmengen, die sich an seinem weiten Kieselsteinstrand versammelt
hatten (Mar 3:9; 4:1; Luk 5:1-3). Bei einer Gelegenheit bewirkte er
durch ein Wunder, daß seine Jünger einen großen Fischfang machten,
und berief Petrus, Andreas, Jakobus und Johannes zu
„Menschenfischern“ (Mat 4:18-22; Luk 5:4-11). In der Umgebung des
Galiläischen Meeres vollbrachte Jesus viele Machttaten. Er heilte
Kranke, trieb
Dämonen aus (Mar 3:7-12), beruhigte den Wind und das Meer (Mar 4:35-41) und wandelte auf dem Wasser
(Joh 6:16-21); einmal speiste
er durch ein Wunder über 5 000 und bei einer anderen Gelegenheit über
4 000 Personen mit einigen Laiben Brot und ein paar Fischen (Mat
14:14-21; 15:29, 34-38).
Nach der
Auferstehung von den Toten erschien Jesus einigen seiner Jünger am
Galiläischen Meer und verhalf ihnen ein zweites Mal durch ein Wunder zu
einem Fischfang. Dann hob er die Notwendigkeit hervor, seine Schafe zu
weiden (Joh 21:1, 4-19).

Samstag
12 November 2005
Heute fahren wir mit dem Schiff über den See Genezareth nach Kapernaum.
In Kapernaum schauen wir uns die Ausgrabungen und die Synagoge an.
Eine Stadt am NW-Ufer des Galiläischen Meeres, die in Jesu irdischem Dienst eine bedeutende Rolle spielte. Sie hatte ein Steuerbüro, in dem Matthäus tätig war, als Jesus ihn zum Jünger berief (Mat 9:9). Kapernaum war die Heimatstadt der Fischer Petrus und Andreas, und hier heilte Jesus die Schwiegermutter des Petrus.


Höchstwahrscheinlich
wählte er auf einem Berg in der Nähe von Kapernaum die 12 Apostel aus
und hielt dort seine berühmte Bergpredigt (Luk 6:12-49).

Durch
das fruchtbare Tal des Jordan geht es nach Norden vorbei an Dan zu einer
der Jordanquellen in Banias, dem früheren Caesarea Philippi.

Mit
dem Blick auf den Berg Hermon geht es zurück über den Golanhöhen, die
die Grenze zu Syrien bilden zu unseren Kibbuz Ma'agan.
Auf diesem Berg kann die Umgestaltung Jesu Christi stattgefunden haben (Mat 17:1; Mar 9:2; Luk 9:28; 2Pe 1:18), denn kurz vor dieser Begebenheit befand sich Jesus in dem nahe gelegenen Cäsarea Philippi (Mar 8:27).
Sonntag 13 November 2005
Auf der Fahrt zum Berg Tabor genießen wir die Aussicht vom Berg Gilboa über die Jesreel-Ebene.

Weiter
geht es zur Quelle Harod und nach Megiddo. Besichtigung der Ausgrabungen
mit Ahabs Tunnel.
Gideon und seine Männer lagerten am "Brunnen Harod", den man allgemein mit der Quelle in Zusammenhang bringt, die am NW-Rand des Gebirges Gilboa entspringt (Ri 7:1).
Später versammelte König Saul seine Streitkräfte in Gilboa, wo sie von den Philistern geschlagen wurden. Auch kamen dort drei seiner Söhne, Jonathan, Abinadab und Malkischua, um, und er selbst nahm sich dort das Leben (1Sa 28:4; 31:1-4, 8; 2Sa 1:4-10, 21; 1Ch 10:1-8).

Ein
Brunnen in dessen Nähe das israelitische Heer unter der Führung Gideons
lagerte und wo später die reduzierte Streitmacht von 10 000 Mann auf die Probe
gestellt wurde. Als Folge davon wurden 300 Mann ausgewählt, die die Midianiter
vertreiben sollten. Der vorausgegangene Abzug der 22 000 Israeliten, die 'sich
fürchteten und zitterten', mag dem Brunnen seinen Namen eingetragen haben (Ri
7:1-7).
Den Brunnen Harod identifiziert man traditionell mit `Ain Dschalud (Majan Harod), einer Quelle, die am NW-Rand des Berges Gilboa entspringt.

Megiddo
ist eine
der wichtigsten Städte des Landes der Verheißung. Sowohl nach der
biblischen Geschichte als auch gemäß weltlichen Urkunden war Megiddo
wegen seiner strategischen Lage Schauplatz entscheidender Kämpfe
zwischen den Heeren vieler Nationen. In jener Gegend, „an den Wassern
Megiddos“, schlug der Richter Barak das von Sisera angeführte mächtige
Heer Jabins, zu dem 900 Kriegswagen mit eisernen Sicheln gehörten (Ri
4:7, 13-16; 5:19). In Megiddo starb Ahasja, der König von Juda, nachdem
er auf Befehl Jehus in der Nähe von Jibleam niedergeschlagen worden war
(2Kö 9:27). In Megiddo wurde Judas König Josia tödlich verwundet, als
er sich dem ägyptischen Heer Pharao Nechos entgegenstellte, das
ausgezogen war, um den Assyrern am Euphrat zu helfen (2Kö 23:29, 30;
2Ch 35:22).
Die Fahrt geht weiter nach Nazareth und Kana.
Nazareth
ist
eine Stadt in Untergaliläa, in der Jesus den größten Teil seines irdischen
Lebens zusammen mit seinen Halbbrüdern und Halbschwestern verbrachte (Luk
2:51, 52; Mat 13:54-56).
Sowohl Joseph als auch Maria wohnten in
Nazareth, als Gabriel die
bevorstehende Geburt Jesu ankündigte
(Luk
1:26, 27; 2:4, 39).
Später, nach ihrer Rückkehr aus Ägypten, nahmen sie wieder Wohnsitz in Nazareth (Mat 2:19-23; Luk 2:39).
Im Alter von
ungefähr 30 Jahren verließ er Nazareth und ließ sich von Johannes
taufen (Mar 1:9; Luk 3:23). Einige Monate später, zu Beginn seines
Dienstes in Galiläa, kehrte Jesus nach Nazareth zurück, ging in die
Synagoge und las dort dann die Worte aus Jesaja 61:1, 2 vor und wandte
sie auf sich an. Da es den Leuten jedoch an Glauben mangelte, suchten
sie ihn zu töten, „aber [er] schritt mitten durch sie hindurch und
ging seines Weges“ (Luk 4:29).. Manche haben diese Stelle mit einem im
SW der Stadt gelegenen, etwa 12 m hohen felsigen Steilhang
identifiziert.

Kana,
die Heimatstadt Nathanaels (Joh 21:2).
Offensichtlich nur drei Tage nachdem Nathanael Jesus vorgestellt worden und sein
Jünger geworden war, besuchte Jesus ein Hochzeitsfest in Kana, bei dem auch
seine Mutter und seine Brüder anwesend waren. Er wirkte dort sein erstes Wunder
- die Verwandlung von Wasser in vorzüglichen Wein. Von Kana gingen er und seine
Angehörigen sowie seine Jünger "nach Kapernaum hinab" (Joh 1:43-49;
2:1-12). Als sich Jesus später wiederum in Kana befand, sprach ihn ein Diener
des Königs an und bat ihn, nach Kapernaum "herabzukommen" und seinen
Sohn, der im Sterben lag, gesund zu machen. Jesus heilte ihn, ohne nach
Kapernaum zu gehen (Joh 4:46-54).

Montag
14 November 2005
Wir fahren am Jordan entlang nach Beth Shean und besichtigen die größte Ausgrabungsstätte in ganz Israel.
Während der Herrschaft König Sauls war Beth-Schean im Besitz der Philister. Im Anschluß an Sauls Niederlage am nahe gelegenen Berg Gilboa legten die siegreichen Philister seine Waffenrüstung im "Haus der Aschtoret-Bildnisse" nieder und befestigten seinen Schädel am Haus Dagons. Die Leichname Sauls und seiner Söhne hängten sie an der Mauer von Beth-Schan (Beth-Schean) auf, offensichtlich an der Innenseite gegenüber dem öffentlichen Platz der Stadt. Daraufhin ließen sich mutige Israeliten von Jabesch-Gilead, das, etwa 20 km entfernt, auf der anderen Seite des Jordan lag, auf ein verwegenes Unternehmen ein. Sie schlichen sich, wohl unter dem Schutze der Dunkelheit, in die Stadt und holten die Leichname wieder zurück (1Sa 31:8-13; 2Sa 21:12; 1Ch 10:8-12).
Anschließend geht es den Jordan entlang Richtung Süden. Leider lässt es die politische Lage nicht zu, das wir Jericho besuchen. Wir fahren weiter durch die Judäasche Wüste hinauf nach Jerusalem.

Wildnis
von Judäa. Dieses 16 bis 24 km breite Gebiet beginnt ö. des
Ölbergs, nicht weit davon entfernt, und erstreckt sich ungefähr 80 km
die W-Küste des Toten Meeres entlang.
David, der vor Saul in die Wildnis Juda geflohen war, beschrieb sie als 'ein trockenes und lechzendes Land, wo es kein Wasser gibt' (Ps 63:1 und die Überschrift). Es gibt im Innern dieser trockenen Gegend weder Quellen noch Wasserläufe. In krassem Gegensatz dazu floß der Strom, der in Hesekiels Vision aus dem Tempel hervorging, durch diese Wildnis und erhielt die vielen Bäume an seinen Ufern am Leben (Hes 47:1-10).
Ohne Zweifel wurde der "Bock für Asasel" am jährlichen Sühnetag in die öde Wildnis Juda weggesandt, nachdem er vom Tempel in Jerusalem aus dorthin geführt worden war (3Mo 16:21, 22). è In dieser Gegend n. des Toten Meeres begann Johannes der Täufer im ersten Jahrhundert u. Z. seinen Dienst (Mat 3:1-6), und wahrscheinlich irgendwo in der Wildnis Juda wurde Christus Jesus vom Teufel versucht (Mat 4:1).
Dienstag
15 November 2005
Mittwoch 16 November 2005
Heute geht es zum Toten Meer nach Qumram, wo wir die Ausgrabungen besuchen. Hier wurde in den Höhlen der Umgebung die Schriftrollen gefunden.
Die
Schriftrollen vom Toten Meer sind altjüdische Handschriften, von denen
die meisten in Hebräisch, einige in Aramäisch und ganz wenige in
Griechisch geschrieben wurden. Viele dieser Schriftrollen sind über
2 000 Jahre alt und datieren somit aus der Zeit vor der Geburt
Jesu. Zwischen 1947 und 1956 wurden in der Nähe von Qumran am Toten
Meer elf Höhlen entdeckt, die Rollen enthielten. Als
alle Schriftrollen und Fragmente
gesichtet waren, ergab sich eine Zahl
von etwa 800 Handschriften. Etwa ein Viertel davon oder etwas mehr als
200 Handschriften sind Abschriften von Teilen des hebräischen
Bibeltextes. Bei den anderen handelt es sich um alte nichtbiblische
jüdische Schriften, zum Beispiel um Apokryphen und Pseudepigraphen. Zu
den Schriftrollen, die die Gelehrten am meisten begeisterten, gehörten
diejenigen, die bis dahin unbekanntes Schriftgut enthielten. Dazu
zählten Auslegungen zu Fragen des jüdischen Gesetzes, spezielle Regeln
für die Sektengemeinschaft, die in Qumran lebte, liturgische Gedichte
und Gebete sowie eschatologische Werke, die Ansichten über die
Erfüllung biblischer Prophezeiungen und über die letzten Tage erkennen
lassen. Es fanden sich auch einzigartige Bibelkommentare, bei denen es
sich um die ältesten Vorläufer der heutigen fortlaufenden Kommentare
zu Bibeltexten handelt.


Weiter
geht es nach Masada.
Israels
Symbol der Freiheit und des Widerstands ist die von König Herodes
erweiterte Festung Masada. Vier Jahre
trotzten hier im 1. Jh n. Chr. knapp tausend Zeloten mehr als 15 000 römischen
Legionären. Als Masada fiel, wählten sie den Freitod als der »Freiheit
schönstes Sterbekleid«. Israels Rekruten legen hier ihren Fahneneid
ab: »Masada wird nie wieder fallen.« Über den Schlangenpfad, der
schon den Römern bekannt war und Kreislauf- oder Herzschwachen nicht zu
empfehlen ist, oder mit der Kabinenseilbahn erreicht man das Plateau mit
der »großen archäologischen Baustelle«. Und obwohl sich hier die
Reisegruppen drängeln, bekommt man einen unvergesslichen Eindruck
davon, unter welch unvorstellbaren Bedingungen die Zeloten gegen die Übermacht
durchhielten. Der Ausblick auf Jordanien ist grandios.
Anschließen haben wir die Möglichkeit im Toten Meer zu Baden.
Donnerstag
17 November 2005
Heute
heißt es von Israel Abschied nehmen. Transfer zum Flughafen Ben Gurion.
Kurz vor dem Flughafen bricht noch einmal Panik aus. Von überall kommt
Polizei. Es heißt schnell Bombenalarm. Nach 15 Minuten stellt sich
heraus, das ein Koffer unbeaufsichtigt herum stand.