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Paris ist die Stadt, die ich bisher am häufigsten besucht habe. Ich komme mindestens auf 1 Dutzend besuche. Meistens nur für ein Wochenende, aber auch einmal eine ganze Woche.
Der Fluss Seine
teilt die Stadt in einen nördlichen Teil (rive droite „rechtes Ufer“) und
einen südlichen Teil (rive gauche „linkes Ufer“).
Die Auswahl an Sehenswürdigkeiten in Paris ist groß! Nachfolgend die wichtigsten.
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Die
erste Plattform auf dem Eiffelturm befindet sich in 57 Metern Höhe. Von hier
aus sieht man bereits bis über die Stadtgrenzen hinaus - denn in Paris durfte
lange nicht höher als 40 Meter gebaut werden. Die zweite Plattform ist 115
Meter hoch. Die ersten beiden Plattformen kann man zu Fuß erklimmen. Auf die
Dritte in 276 Metern Höhe kommt man nur per Fahrstuhl. |
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Technisch
ist die Konstruktion eine wahre Meisterleistung. Auch bei Sturm schwankt die
Spitze des Eiffelturms kaum. Etwa alle sieben Jahre muss der Eiffelturm neu
angestrichen werden. Dazu werden über 60 Tonnen Farbe in über einem Jahr
vermalt. |
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Der
Triumphbogen wurde von Napoleon 1860 in Auftrag gegeben. Er wird geschmückt von
vielen Reliefs und Figuren die sich mit dem Erbe der französischen Revolution
beschäftigen. Unter dem Bogen brennt eine ewige Flamme ("Flamme du
Souvenir") auf dem Grab des unbekannten Soldaten. Als
Fußgänger gelangt man über eine Unterführung auf die Mittelinsel des Platzes
Etoile - Charles de Gaulle auf der der Triumphbogen steht. Eine Überquerung des
Platzes zu Fuß ist durch den starken Verkehr fasst unmöglich. |
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Hier
krönte sich Napoleon Bonaparte 1804 zum Kaiser. Hier ist Frankreichs Kilomètre
zéro (Referenzpunkt null für alle Entfernungsangaben in Frankreich, z.B: die
Autobahnen nach Paris). Hier spielte Victor Hugos weltberühmter Roman "Der
Glöckner von Notre-Dame".
Im
Inneren von Notre-Dame de Paris erwartet den Besucher ein riesiger Raum. Das
Kirchenschiff ist 130 Meter lang und 35 Meter hoch. Große Mosaike in den
Fenstern werfen ein farbiges Licht in den Raum. Ganz winzig kommt man sich als
kleiner Mensch in dieser Kathedrale vor. |
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Von
der Metro (Station Anvers) läuft man den Berg hoch auf den Park und die
Basilika Sacre Coeur zu. Den Berg muss man nicht zu Fuß erklimmen - das
Funiculaire du Montmartre, die Seilbahn, erspart den langen Aufstieg. Für
Mutige und Genießer kommt trotzdem nur der Aufstieg zu Fuß in Frage. Oben
angekommen bietet sich eine geniale Aussicht über Paris. Gerade bei
Sonnenuntergang, wenn es auch ein bisschen leerer wird, kann man wunderbar auf
den Stufen am Berg sitzen und die Aussicht über die Stadt bei einer
mitgebrachten Flasche Wein genießen.
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Das
Centre Pompidou wurde vom ehemaligen Staatspräsidenten Georges Pompidou als
Kulturzentrum initiiert. Entworfen wurde es von den Architekten Renzo Piano,
Richard Rogers und Gianfranco Franchini und 1977 eröffnet. Von außen wirkt das
Gebäude etwas unübersichtlich... auffallend sind die vielen Rohre, Leitungen
und die Rolltreppen. Die gesamte Versorgung des Gebäudes: Wasser, Strom,
Rolltreppen, Belüftung etc. wurden nach außen verlegt. Das hat den Vorteil,
dass im Inneren die Wände nach Belieben verschoben und gestaltet werden können. |
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Gebaut
wurde das Hôtel des Invalides zwischen 1679 und 1708, hier sollten die
Kriegsversehrten versorgt werden. Da die Invaliden auch eine Kirche bekommen
sollten, wurde die Eglise Saint-Louis des Invalides gebaut. Täglicher Besuch
der Kirche war damals Pflicht. Die Kuppel des Invalidendoms ist übrigens
zweischalig gebaut. Dadurch kann das Bild in der Kuppel beleuchtet werden. Im
Hôtel des Invalides ist übrigens auch Napoléon bestattet. Die Treppe zu Napoléons
Krypta befindet sich hinter dem Hauptaltar. Reliefs zeigen die Überführung des
Leichnams nach Paris und in den Pfeilern der Krypta sind die Namen der großen
militärischen Siege eingemeißelt. |
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Besonders
vor der Basilika Sacré Coeur und dem Place du Tertre, auf dem sich allerhand
Cafés mit englischsprachigen Speisekarten finden und der ein oder andere Maler
seine Kreidegemälde verkauft, ist sehr viel internationales Publikum
anzutreffen.
Auf
Montmartre lebten Picasso, Renoir, Matisse und andere Künstler. Das Atelier von
Picasso (Le Bateau Lavoir) ist noch heute am Place Emile Goudeau zu finden. Die
großen Künstler sind mittlerweile gegangen. In dem ehemaligen Atelier von
Picasso befindet sich jetzt ein Hotel. Trotzdem ist Montmartre die wohl
charmanteste Gegend in Paris. |
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Wirklich
wohnen tun nur sehr wenige Leute an der Avenue des Champs Elysées. Die meisten
Räume werden für Geschäfte, Megastores und Büroräume genutzt. Das
Ziel der Tour de France ist auf der Avenue des Champs-Elysées. Hier endet die
letzte Etappe - und die Helden des Radsports radeln hier in der entsprechenden
Atmosphäre ins Ziel. Immer noch ist der Boulevard mit Kopfsteinpflaster
gepflastert - was gerade bei feuchtem Wetter oder Regen den Radrennfahrern zu
schaffen macht. |
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Der
Platz vor dem Hôtel de Ville ist eine Fußgängerzone. Hier finden regelmäßig
von der Stadt organisierte Veranstaltungen und Events statt (z.B. kann man im
Winter vor dem Hôtel de Ville Schlittschuh laufen). Seit dem Mittelalter wird
der Platz vor dem Rathaus gern genutzt. Zunächst wurden hier an diesem sandigen
Platz (Place de Grève = Sandplatz) Güter umgeschlagen. Viele Arbeiter waren
immer wieder unzufrieden mit ihren Arbeitsbedingungen und haben das auf diesem
Platz ausgedrückt. Mit der Zeit bekam die Redewendung "être en grève"
die Bedeutung von "streiken." Während der Revolution wurde auf dem
Platz eine Guillotine aufgebaut. Das
heutige Hôtel de Ville wurde von 1864-1882 von Théodore Ballu und Pierre
Deperthes gebaut. Jahre zuvor, 1357 hat Etienne Marcel aber an dieser Stelle
bereits dem Amtssitz des Bürgermeisters von Paris etabliert. |