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Da
mir London so gut gefallen hat, waren wir schon zwei mal für 4 Tage da, und bestimmt
nicht das letzte Mal.
Beide mal haben wir im Stadtteil Earls Court gewohnt.
Das erste mal im My Place Hotel in der Trebovir Road und das zweite mal im K&K Hotel George am Templeton Place.
Zum einem gefällt mir die Gegend und zum anderen kann man direkt vom Flughafen Heathrow mit der blauen Linie (Piccadilly) bis zur Station Earls Court fahren. An dieser Station fährt auch die grüne Linie (District).
Außerdem gibt es eine menge schöner Pub's, sodass man am Abend noch ein gepflegtes Bierchen trinken kann.
Die
an der Themse liegende Hauptstadt Großbritanniens zählt mit ihren inzwischen
mehr als 7 Millionen Einwohnern zu den
Weltstädten, die man gesehen haben
sollte.
Wir sind für 4 Tage nach London geflogen. Nachdem es wie so oft erst einmal geregnet hatte, macht man sich mit etwas anderem wichtigem vertraut: Ein Bierchen trinken.
Man sollte ab und zu mal eine Pause machen, denn es gibt nur auf der Insel solche tollen Pub's.
Wer auf deutsches Bier nicht verzichten möchte oder kann, dem ist das Zeitgeist zu empfehlen. Hier bekommt man 13 Deutsche Biere vom Fass. Auf zwei großen Displays kann man auch die Bundesliga live sehen. Die nächsten Tubestationen sind Vauxhall, Lambeth North, Oval oder Kennington. Der Bus 360 hält direkt vor der Tür.
Ein
weiteres muss ist natürlich das Bus fahren. Das Bus-Netz in London ist eines der
größten städtischen Transport-System der Welt. An jedem Werktag nutzen rund 6
Millionen Fahrgäste einen der 6.800 Busse auf mehr als 700 Fahrstrecken!

Busse
sind eine beliebte Alternative zur "Tube" - auch wenn es mal etwas länger
dauert, um von A nach B zu kommen: bei einem Platz ganz vorne auf dem
Oberdeck hat die Busfahrt fast schon etwas von einer Sightseeingtour!
Fast ausgestorben ist leider der gute, alte "Routemaster"
- so heißt der beliebte rote Doppeldecker mit der offenen Plattform, auf
die man so bequem an jeder Ampel aufspringen konnte. Jahr für Jahr wird rund
ein Fünftel der Busflotte erneuert und durch moderne Modelle ersetzt. Schade,
aber Bus fahren in London bleibt trotzdem ein Erlebnis!
Jetzt zu den Sehenswürdigkeiten, die man gesehen haben sollte:


Big
Ben ist sicher das bekannteste Wahrzeichen Londons. Der dumpfe, tiefe Ton der
Glocke verlangt Respekt von den Untertanen Ihrer Majestät und verleiht der
Stimme Englands Gewicht in der Welt. Die 13,5 Tonnen schwere
Glocke ist bereits die zweite Glocke - bei der Generalprobe mit der ersten
Big Ben, die ganze 17 Tonnen wog, ging diese durch einen 2
Meter langen Riss kaputt. Die Glocke wurde neu berechnet, eingeschmolzen und
erneut im Glockenturm aufgehängt. Big Ben schlägt jede
Stunde. Die Melodie des Glockenspiels ist weltberühmt. Sie wurde einer Arie aus
dem "Messiah" von Georg Friedrich Händel entnommen. Der
Name Big Ben stammt wohl von dem obersten Baubeauftragten der Stadt London Sir
Benjamin Hall, der dieses Amt im Jahre 1858 bekleidete, als die Glocke
installiert wurde.

Houses
of Parliament. Hier tagt das britische Parlament,
bestehend aus dem House of Lords (Oberhaus) und dem House of Commons (Unterhaus).
Die eigentliche politische Kraft geht dabei lediglich vom Unterhaus aus, in dem
die gewählten Volksverteter sitzen. Besonders hervorstechend in der Silhouette
der Houses of Parliament sind die Türme. Der höchste Turm ist der viereckige
98 Meter hohe Victoria Tower. In ihm werden Dokumente der beiden Kammern des
Parlaments archiviert. Am Mittelteil ragt der Central Tower gen Himmel, er ist
der kleinste der Haupttürme mit seinen 91 Meter. Und schließlich an der
nordwestlichen Ecke der Houses of Parliament der Clock Tower mit der great clock
of Westminster und Big Ben.
Wenn
im Fernsehen eine Übertragung aus der Westminster Abbey kommt, ist der Anlass
mit ziemlicher Sicherheit ein trauriger. Mit Ausnahme der Krönung eines neuen
Monarchen finden in der Kathedrale in erster Linie Begräbnisse von Mitgliedern
des Englischen Königshauses statt.
In
ihrer jetzigen gotischen Form existiert Westminster Abbey seit Mitte des 13.
Jahrhunderts. Der Bau der ersten Kathedrale im normannischen Stil begann bereits
im Jahre 1045 auf Wunsch von Edward dem Bekenner. Die Einweihung fand im Jahre
1065 kurz vor Edwards Tod statt. Sein Nachfolger Wilhelm der Eroberer war der
erste, der sich hier 1066 zum König krönen ließ. Seit dieser Zeit fanden alle
Krönungen mit zwei Ausnahmen hier statt. Nur Edward V., der als einer der
beiden Little Princes im Tower of London starb und Edward VIII., der aus Liebe
zu der Bürgerlichen Wallis Simpson bereits vorher abdankte, wurden nicht in der
Kathedrale inthronisiert.
Ihren Namen verdankt Westminster Abbey der Tatsache, dass sich hier bis ins 16. Jahrundert Mönche niedergelassen haben. Ihr eigentlicher Name lautet heute The Collegiate Church of St Peter, Westminster. Nicht zu verwechseln ist die Abtei mit Westminster Cathedral, die eine Viertelmeile entfernt in den Himmel ragt. Bei ihr handelt es sich um eine katholische Kirche, die dem Papst untersteht. Westminster Abbey dagegen gehört zur Anglikanischen Kirche, der die Queen formell vorsteht. Höchster kirchlicher Würdenträger der Kirche von England ist der Erzbischof von Canterbury. Begraben sind hier fast alle wichtigen Persönlichkeiten der Englischen Geschichte. Neben kirchlichen Würdenträgern und Mitgliedern der Königshäuser sind dies die u.a. die Schriftsteller Geoffrey Chaucer und Charles Dickens sowie die Wissenschaftler Isaac Newton und Charles Darwin. Auch ein Deutscher ist in diesem illustren Kreis vertreten: der Musiker Georg Friedrich Händel, der den überwiegenden Teil seines Lebens in London verbrachte. Die letzte prominente Persönlichkeit, die hier begraben wurde, war 1991 der Schauspieler Laurence Olivier. Alles in allem finden sich im gesamten Komplex von Westminster Abbey die Gräber von mehr als 3.000 Toten.


Tower
Bridge Ihren Namen hat die Brücke nicht wegen ihrer
zwei Türme, sondern ist nach dem nahen Tower of London benannt.
Erbaut wurde die Brücke 1894. Obwohl über sie eine Hauptverkehrsstraße führt, hat der Schiffsverkehr immer noch Vorrang. Für besonders große Schiffe werden die beiden mittleren Brückenteile hochgeklappt. Komplett geöffnet wird die Brücke jedoch bei besonderen Anlässen und/oder um bestimmte Persönlichkeiten zu ehren. Wie einst Winston Churchill.
Die Tower Bridge kann besichtig werden. Die oberen Verbindungen sind Fußgängerbrücken, von dort aus hat man eine wunderbare Aussicht über die Dächer von London. Im oberen Teil der Brücke ist ein Museum untergebracht. Das alte Maschinenhaus kann ebenfalls besichtigt werden.


Tower
of London. Der Tower of London war Waffenkammer, königlicher
Palast, Gefängnis, Waffenarsenal, Observatorium und Ort der Münzprägung.
Heute ist der Tower berühmt für die Aufbewahrung der britischen Kronjuwelen.
1078
entschied Willhelm der Eroberer (William the Conquerer) den Bau des "White
Towers" an. Über die Jahre wurden immer 
wieder neue Gebäude errichtet und
erweitert. Ein Wassergraben um die Festung kam hinzu. Der Weiße Turm in der
Mitte der Festung wirkt quadratisch - allerdings sind alle seine Seiten
unterschiedlich lang.
Die Geschichte des Tower of London ist geprägt von vielen berühmten gefangenen und Gräueltaten. Unter anderem sollen Edward V und sein Bruder Richard of Shrewsbury in den Tower gesperrt und hingerichtet worden sein. Und auch Anne Bolyen, die Frau Henry VIII, wurde wegen Hochverrats im Tower eingesperrt und enthauptet. Auch Elisabeth I war zeitweise hier gefangen.
Heute ein Besuchermagnet, können im zum Museum umfunktionierten Tower die Kronjuwelen und eine große Waffen- und Rüstungssammlung besichtigt werden.

Der
Buckingham Palast ist die Residenz der
britischen Könige und Königinnen. Hier finden auch die feierlichen Empfänge
von Staatsgästen der Queen statt. Ein Spektakel ist die Wachablösung (Changing
of the Guard) vor dem Buckingham Palast (Buckingham Palace). Die königliche
Infanterie marschiert vor den Augen des Publikums vom St. James Place zum
Palast.
König
Georg III erwarb das Gebäude 1762 als private Residenz. In den Folgejahren
wurde der Palace erweitert. Als Königin Victoria den Thron bestieg machte man
den Buckingham Palast zur offiziellen Residenz der britischen Krone. Zu dieser
Zeit wurde auch der Eingang für Staatsgäste, ein Marmorbogen, demontiert und
im Hyde Park wieder errichtet. 
Hinter dem Palast befindet sich der größte
private Garten Londons, eigentlich schon fast ein Park. In Palast und Garten
finden sich viele Kunstwerke, wie die große Waterloo Vase.
Die
Queen’s Gallery mit der Gemäldesammlung der Queen und die Royal Mews
(Fuhrpark) können besichtigt werden.


London
Eye. Am Ufer der Themse dreht sich dieses Riesenrad:
Das 135 Meter hohe British Airways London Eye. Hier kann man eine großartige
Aussicht über London genießen. Das Riesenrad wurde zum Jahrtausendwechsel im
Jahr 2000 eröffnet.
Eigentümer ist des London Eye ist die Fluggesellschaft British Airways. In den 32 fast vollständig aus Glas gestalteten Kapseln können je bis zu 25 Personen Platz nehmen. Für eine Umrundung benötigt das Rad 30 Minuten. Das Rad stoppt übrigens fast nie: Bei seiner geringen Umdrehungsgeschwindigkeit können die Fahrgäste bequem bei laufendem Betrieb zu- und absteigen.
Der
Piccadilly Circus wurde 1819 gebaut
und verbindet die Regent Street und die Einkaufstraße Piccadilly. Heute ist der
dreiecksförmige Platz eine Kreuzung fünf sehr belebter Straßen. Außerdem ist
der bekannte Platz im West End ein beliebter Treffpunkt und ein "must-see"
für London-Besucher.
St.
Paul's Cathedral. Die dem Heiligen Paulus (St. Paul)
gewidmete Kirche ist schon die fünfte, die für den Schutzheiligen Londons an
dieser Stelle errichtet wurde.
Bereits im Jahr 604 n. Chr. stand an dieser
Stelle eine Kirche aus Holz. Die heutige Saint Paul’s Cathedral wurde gebaut,
nachdem die Vorgänger-Kirche 1666 während des großen Brandes von London zerstört
wurde. Die Bauzeit des heutigen Gebäudes betrug ca. 40 Jahre. Auch danach
wurden noch Details gebaut, wie z.B. das Glasmosaik an der Decke über dem Chor
erst 1890 fertig wurde.
Oftmals finden in der Kirche staatliche Zeremonien statt, wie z.B. die im TV mitzuverfolgende Hochzeit von Charles und Diana 1981.
Bei
der Besichtigung sollten Sie nicht vergessen die Whispering Gallery zu besuchen
.An der Kuppelbasis befindet sich ein runder Balkon. Wer hier gegen eine Wand flüstert,
kann auf der anderen Seite der Kuppel gehört werden.
Trafalgar
Square. Die heimliche Mitte Londons ist hier auf
diesem großen zentralen Platz. Seit dem Mittelalter ist der Trafalgar Square
ein beliebter Treffpunkt -für Menschen und Tauben.
In der Mitte des Trafalgar Squares steht das Denkmal für den britischen Helden Lord Nelson, die Nelson Column ("Nelsonsäule"). Nelson trug maßgeblich zum Sieg der Engländer über die Franzosen in der Schlacht von Trafalgar bei. Die Säule mit Admiral Nelson auf der 55 Meter hohen Spitze ist übrigens genauso hoch wie Nelsons Flaggschiff HMS Victory vom Kiel bis zum oberen Ende des Mastes.
Bekannt ist Londons größter Square auch als Haltestelle der roten Doppeldeckerbusse und die zahlreichen Tauben.
Downing
Street No.10. Hier hat der Premierminister seinen Amtssitz. Wir wären
fast an dem Gebäude vorbei gelaufen, denn von Außen macht es einen eher
unscheinbaren Eindruck. Nur der hohe Eisenzaun und der Wachposten lassen darauf
schließen, dass es sich um einen Sicherheitsbereich handelt.

Harrods
ist das bekannteste Warenhaus Londons. Es zählt zu den berühmtesten, größten
und exklusivsten Warenhäusern der Welt. Das Gebäude befindet sich an der
Brompton Road im Stadtbezirk Royal Borough of Kensington and Chelsea.
Besonders bekannt ist die im Erdgeschoss liegende Lebensmittelabteilung mit ihren so genannten „Food Halls“ und deren unterschiedlichen Ausstattungen im Jugendstil. Ebenfalls berühmt ist die Beleuchtung der Fassade, die aus etwa 12.000 Glühbirnen besteht, von denen hauseigene Elektriker jeden Tag etwa 300 auswechseln müssen.
Angeblich werden jährlich über vier Millionen Harrodstüten ins Ausland getragen.

Ein
Fußballspiel im Mutterland des Fußballs zu
besuchen, ist für jeden, der auch nur ein bisschen was für Fußball übrig hat
ein Erlebnis.
Wenn es ein Mekka für Fußballfans aus aller Welt gibt, dann ist es mit Sicherheit London.
Eine Weltstadt mit einer Fülle von Clubs, von denen immerhin fünf in der Premier League spielen (Arsenal London, FC Chelsea, FC Fulham, Tottenham Hotspurs und West Ham United).
Wir haben uns für Tottenham Hotspurs gegen Newcastle United entschieden (Endergebnis 1:4).
Schon zu Hause im Internet auf der Homepage von Tottenham haben wir uns 6 Tickets besorgt. Vier davon habe ich nach Hause geschickt bekommen. Die restlichen beiden haben wir an die White Harte Lane ohne Probleme bekommen.
Auf jeden Fall ein tolles Erlebnis.
London ich komme wieder.